Mein
lieber Teddybär
Mein
trauriger Blick spiegelt sich in Deinen treuen, dunklen Augen und Du
fragst besorgt, was mir denn fehlt. Ohne lange zu zögern, kann ich mich Dir
anvertrauen und ich spüre, dass Du mich auch dieses Mal verstehst.
Schon
meine Kindersorgen hast Du Dir geduldig angehört und mir geholfen, eine Lösung
zu finden. Wenn ich krank war, warst Du nicht nur die beste Medizin, sondern
auch der beste Krankenpfleger. In einsamen Stunden leistetest Du mir
Gesellschaft. Immer warst Du da, wenn ich Dich brauchte.
So
manches Mal habe ich meinen Zorn an Dir ausgelassen oder Dich unachtsam in der
Ecke liegen lassen. Auch habe ich Dich regelrecht ausgenutzt und ungerecht
behandelt, weil ich meist nur die traurigen, sorgenvollen Stunden mit Dir
teilte.
Beklagt
hast Du Dich nie, wenn ich Dich vernachlässigte. Stets hast Du
mir gegenüber alles und immer nur Dein Bestes gegeben und wirst es
weiterhin, ein Leben lang.
Wie
machst Du das? Wie kann man so ein treuer, uneigennütziger und liebevoller
Freund sein?
Vielleicht
kann ich es ja von Dir lernen!